EINLADUNG ANGESTELLTENTAG

23. August 2016

18.00 -20.00 Uhr

Landhaus Solothurn

 

11 Jahre Gesamtarbeitsvertrag -

Chancen, Risiken und Nebenwirkungen

 

Gesamtarbeitsverträge dienen dem Schutz der Arbeitnehmer und sichern den Arbeitsfrieden.

Josef Maushart zeigt die Sicht des Arbeitgebers

Pirmin Bischof würdigt den GAV Solothurn.

 

 

Wir bitten um eine Anmeldung.


SBK-DV: Integration von FaGe und anderen HCA

Über einen Fachverband oder mittels Kollektivmitgliedschaft können sich FaGe und andere Berufsangehörige mit einem Abschluss in Gesundheits- oder Krankenpflege auf Sekundarstufe II künftig auch auf nationaler Ebene dem SBK anschliessen.

 

Mit einem Kompromiss beendete die Delegiertenversammlung (DV) vom 16. Juni in Bern die jahrelangen Diskussion um die Ausrichtung des SBK: Für die Health Care Assistants (HCA) – die internationale Bezeichnung für Berufsabschlüsse in Gesundheits- und Krankenpflege auf Sekundarstufe II – wurden drei Integrationsmöglichkeiten in den SBK auch auf nationaler Ebene geschaffen. Diese Regelung betrifft insbesondere die Fachfrauen und Fachmänner Gesundheit (FaGe). Mit jeweils einer Zweidrittels-Mehrheit genehmigten die Delegierten folgende Änderungen:

HCA können wie bisher Mitglied in einem Gliedverband des SBK werden – in einer Sektion oder einem Fachverband. Die Sektionen können neu maximal 3 HCA als Delegierte für die DV wählen.

Einem nationalen Verband von HCA-Berufen wird neu die Möglichkeit eingeräumt, sich auf nationaler Ebene dem SBK anzuschliessen. Ein solcher Verband hat die gleichen Vertretungsrechte wie die anderen Fachverbände des SBK.

Ein HCA-Verband kann zudem über eine Kollektivmitgliedschaft dem SBK beitreten, über die Aufnahme entscheidet die DV.

Kollektivmitglied können auch andere Verbände werden, die sich mit den Zielen des SBK identifizieren. Die Angehörigen dieser Verbände müssen die Voraussetzungen für eine SBK-Mitgliedschaft nicht erfüllen. Kollektivmitglieder haben maximal 3 Stimmen an der DV sowie ein Antrags- und Repräsentationsrecht an der Präsidentinnenkonferenz.

Unbestritten war die Aufhebung der Pflicht zur Doppelmitgliedschaft: Neu ist es SBK-Fachverbänden erlaubt, Personen aufzunehmen, die nicht SBK-Mitglied sind.

Françoise Schwander-Maire und Giosuè Di Donato wurden neu in den Zentralvorstand gewählt.


SBK zufrieden mit dem Ja des Nationalrats zum GesBG

Das Gesundheitsberufegesetz hat die vorletzte Hürde überwunden und wurde vom Nationalrat angenommen. Beim SBK ist man insbesondere erfreut darüber, dass ein nationales Register geschaffen werden soll.

„Für die Qualität der Gesundheitsversorgung und für die Patientensicherheit ist heute ein wichtiger Tag“, sagt Roswitha Koch. Die Vertreterin des Berufsverbands der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner hat sich gemeinsam mit dem „Netzwerk Pflege GesBG“ intensiv für das neue Gesetz eingesetzt.

Das Gesundheitsberufegesetz GesBG wird erstmals auf nationaler Ebene die Kompetenzen der Gesundheitsberufe, die auf Fachhochschulstufe angesiedelt sind, reglementieren, also etwa der Hebammen, Physio- oder ErgotherapeutInnen sowie der Pflegefachpersonen. Zudem sieht es die Bewilligungspflicht für die Berufsausübung in eigener fachlicher Verantwortung vor.

Besonders erfreut ist man beim SBK über die Schaffung eines nationalen Registers. „In der Schweiz wird alles registriert, aber für die Gesundheitsberufe fehlte bisher ein Register“, erklärt Roswitha Koch.  Die  gesetzlichen  Regelungen unterstreichen die Notwendigkeit der kontinuierlichen Weiterbildung, auf die man vorbereitet ist. „Wir stellen mit der Onlineplattform e-log.ch eine Möglichkeit zur Verfügung, dank der Gesundheitsfachpersonen unbürokratisch und effizient ihre Weiterbildungsleistungen erfassen können.“

Abgelehnt hat es  der Nationalrat, im GesBG auch die Masterstufe Pflege (Advanced Practice Nursing APN) zu reglementieren. Ein Schutz der Berufsbezeichnungen, wie sie der SBK gefordert hatte, war schon in einem früheren Stadium der parlamentarischen Beratung gescheitert.

Für Finanzhilfen zur Förderung der Effizienz schuf der Nationalrat zwar die gesetzliche Grundlage, lehnte aber den Verpflichtungskredit über acht Millionen Franken  ab. Da die Finanzhilfen nachträglich im Rahmen der Fachkräfteinitiative ins Gesetz eingefügt wurden, geht die Vorlage noch einmal an den Ständerat.

Links: Medienmitteilung des Parlaments

Weitere Informationen zum GesBG finden Sie auch auf www.sbk-asi.ch


Tag der Pflege 2016