Eidgenössische Volksinitiative

Bereits kurz nach der offiziellen Lancierung am 17. Januar 2017 waren Buttons und Plakate ausverkauft - unverzüglich musste Nachschub angefordert werden.

Ein gelungener Auftakt, der optimistisch stimmt. Herzlichen Dank Ihnen allen! Ein besonderes Dankeschön geht an die Sammlerinnen und Sammler, die sich trotz den tiefen Minustemperaturen am 21. Januar auf die Aarauer, Badener, Oltener, Rheinfeldener und Solothurner Strassen begaben. Es hat sich gelohnt: Über 1'000 Unterschriften sind an diesem ersten Sammeltag in den Kantonen Aargau-Solothurn zusammengekommen. Diesen Erfolg hoffen wir natürlich an den nächsten zwei Sammeltagen zu wiederholen oder vielleicht sogar zu übertreffen! Mit Ihrer Unterstützung rückt dieses Ziel in erreichbare Nähe.

 

Jetzt anmelden für die Sammeltage vom 1. April und 12. Mai 2017: www.sbk-agso.ch/pflegeinitiative

 

100'000 Unterschriften sind insgesamt nötig, damit die Initiative zur Abstimmung gelangt. Der Anteil für die Kantone Aargau (9601) und Solothurn (4058) beträgt genau 13659 Unterschriften. Noch immer eine stattliche Zahl, aber problemlos zu erbringen, wenn jedes Mitglied der Sektion nur 5 Unterschriften beisteuert. Und natürlich ist jede Art von Sammelaktion – im familiären Umfeld, in der Nachbarschaft, im Bekanntenkreis, im Sport- oder Gesangsverein oder wo auch immer – höchst willkommen.

 

Die befürwortenden Argumente und eine Sammelanleitung finden Sie unter www.pflegeinitiative.ch.

Im Onlineshop des SBK können Sie Unterschriftenbögen bestellen.

 

Wichtig ist, dass Sie als Pflegende im privaten Umfeld für die Pflegeinitiative Unterschriften sammeln. Zu beachten ist, dass jeweils auf einem Bogen nur Stimmberechtigte einer Gemeinde aufgeführt sind.

Sie haben es in der Hand, für sich als Frau, Mann, Mutter, Vater und für Ihre Kinder die professionelle Pflege auch für die Zukunft zu sichern.

 

Jetzt gleich unterschreiben


Solothurner Löhne sollen langsamer und länger steigen

Die Grundlöhne der Mitarbeitenden der Kantonsverwaltung, der Gerichte, der Solothurner Spitäler AG sowie der Lehrerschaft der Kantons- und Volksschulen würden auf der Höhe des laufenden Jahres belassen, teilte der Regierungsrat mit.

Als Gründe für den Stillstand bei den Löhnen werden die schwierige Finanzlage des Kantons und die mittlere Jahresteuerung von derzeit -1,08 Prozent genannt.

Auf Initiative des Regierungsrats handelte die Gesamtarbeitsvertragskommission (GAVKO) ein neues Lohnanstiegssystem aus. Das Ziel: Die Löhne sollen langsamer und länger steigen als bisher.

Durch eine Verlängerung der Anstiegsdauer innerhalb der Lohnklassen wolle der Kanton die Gesamtlohnkosten längerfristig senken, erläutert der Regierungsrat.

Aktuelle Lohnvergleiche mit den Nachbarkantonen zeigten, dass die Anstiegsdauer vom Minimum zum Maximum innerhalb einer Lohnklasse im Kanton Solothurn relativ kurz sei und dass die einzelnen Anstiegsschritte relativ hoch festgelegt seien.

Das bisherige System besteht aus 31 Lohnklassen, und jede Lohnklasse umfasst zudem 17 Erfahrungsstufen. Das ausgehandelte Lohnanstiegsmodell umfasst noch 21 Erfahrungsstufen.

Dabei blieben der Minimal- und Maximallohn unverändert, hält der Regierungsrat fest. Ebenfalls unverändert blieben die Erfahrungsstufen 0 bis 12.

Für die Stufe 13 bis zur maximalen Erfahrungsstufe 20 halbierten sich hingegen die Lohnanstiegsstufen auf 1,25 Prozent pro Jahr. Vergleiche zeigten, dass die Löhne auch im neuen Modell attraktiv seien.


Der GAV Solothurn ein Koloss, der nicht reformierbar ist.

Kostentreiber oder Hemmschuh für Sparbemühungen. So und ähnlich wurde der Gesamtarbeitsvertrag für das Solothurner Staatspersonal im Kantonsrat wiederholt kritisiert. Deshalb stand das Vertragswerk am diesjährigen Angestelltentag im Solothurner Landhaus im Zentrum.

Bitte lesen Sie hier weiter